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Internetwerbung: So wird das Surfen entspannter

Wie Werbeblocker und Browser mit integriertem Schutz störende Anzeigen und Tracking reduzieren können – verständlich und ohne unnötige Umstellung.

Dieser vollständige Beitrag ist auch bei Madeira-Nachrichten veröffentlicht.

Werbung, Pop-ups und Unterbrechungen können das Lesen, Surfen und Videoschauen ziemlich lästig machen. Ein Werbeblocker kann viele dieser Störungen reduzieren – ohne dass man dafür zum Computerexperten werden muss.

Was ein Werbeblocker macht

Werbeblocker, häufig auch Ad-Blocker genannt, filtern bestimmte Inhalte, bevor eine Internetseite sie im Browser anzeigt. Dazu können Werbebanner, Pop-ups und verschiedene Tracking-Elemente gehören.

Nicht jede Werbung wird in jedem Fall erkannt. Außerdem finanzieren sich manche Internetseiten durch Anzeigen oder beschränken den Zugriff, wenn ein Werbeblocker aktiv ist. Das Ergebnis hängt deshalb von der besuchten Seite, dem Browser und den gewählten Einstellungen ab.

Möglichkeit 1: Eine Browser-Erweiterung installieren

Am Computer lassen sich Werbeblocker häufig als Erweiterung beziehungsweise Add-on installieren. Diese Funktion findet sich je nach Browser unter Bezeichnungen wie „Erweiterungen“ oder „Add-ons“.

Dabei sind drei Punkte wichtig:

  • Erweiterungen möglichst nur aus dem offiziellen Erweiterungsbereich des verwendeten Browsers installieren.
  • Vor der Installation prüfen, welche Berechtigungen die Erweiterung verlangt.
  • Nicht mehrere Werbeblocker gleichzeitig einsetzen, wenn dafür kein konkreter Grund besteht.

Wer mit seinem bisherigen Browser zufrieden ist, muss ihn deshalb nicht wechseln. Oft genügt eine passende Erweiterung.

Möglichkeit 2: Einen Browser mit eingebautem Schutz verwenden

Eine Alternative ist ein Browser, der Werbe- und Trackingschutz bereits mitbringt. Ein Beispiel ist Brave. Die integrierte Funktion „Shields“ blockiert standardmäßig viele Drittanbieter-Anzeigen und Tracker.

Solche Schutzfunktionen können einzelne Internetseiten beeinträchtigen. Wenn eine vertraute Seite nicht mehr richtig funktioniert, lässt sich der Schutz in der Regel nur für diese Seite anpassen oder vorübergehend ausschalten.

Der bisherige Browser muss für einen Test nicht gelöscht werden. Zwei Browser können auf demselben Gerät nebeneinander verwendet werden.

Was auf dem Smartphone zu beachten ist

Auf dem Smartphone ist eine Erweiterung nicht in jedem Browser verfügbar. Ein Browser mit eingebautem Schutz kann deshalb die einfachere Möglichkeit sein.

Auch Videoportale lassen sich über einen Browser öffnen. Ob Werbung ausgeblendet wird oder Audio im Hintergrund weiterläuft, hängt jedoch vom Gerät, vom Betriebssystem, vom Browser und vom jeweiligen Angebot ab. Solche Funktionen können sich ändern und sollten nicht als dauerhaft garantiert dargestellt werden.

Wenn eine Internetseite nicht mehr funktioniert

Manche Seiten erkennen Werbeblocker oder laden bestimmte Bereiche nicht korrekt. Dann helfen meist diese Schritte:

  1. Prüfen, ob die richtige und vertrauenswürdige Internetseite geöffnet ist.
  2. Den Werbeblocker testweise nur für diese Seite pausieren.
  3. Die Seite neu laden.
  4. Den Schutz anschließend wieder aktivieren, wenn die Ausnahme nicht mehr benötigt wird.
Mein Tipp: Erst mit den Standardeinstellungen beginnen. Zusätzliche Filter und strengere Einstellungen sind nur sinnvoll, wenn klar ist, was dadurch verändert wird.

Schon eine kleine Anpassung kann das Surfen deutlich angenehmer machen – beim Lesen von Nachrichten ebenso wie bei Mediatheken oder Videos. Ein Werbeblocker verhindert nicht jede Störung, kann aber dabei helfen, die eigene Browser-Nutzung ruhiger und übersichtlicher zu gestalten.